
Heute möchte ich dir erzählen, was in diesem Jahr passiert ist, warum ich mich so sehr auf den Neustart freue und was dich hier in den nächsten Wochen erwartet.
Ein Jahr ist es her, dass ich hier zuletzt etwas geschrieben habe. Ein ganzes Jahr! Wenn du in dieser Zeit vorbeigeschaut hast und nichts Neues gefunden hast: Danke, dass du trotzdem noch da bist.
Ein Jahr voller neuer Herausforderungen
Wie du vielleicht weißt, bin ich selbstständig. In den letzten Jahren hatte ich ganz unterschiedliche Projekte. In meiner jetzigen Führungsposition kommen ganz neue Herausforderungen auf mich zu, und das hat im vergangenen Jahr fast meine ganze Energie gebraucht. Dazu kamen viele private Themen. Es war ein sehr stressiges Jahr.
Der Blog musste in dieser Zeit warten. Aber eines ist mir dabei klar geworden: Das Thema Nachhaltigkeit war nie weg. Es ist und bleibt mein Herzensprojekt.
Vielleicht kennst du das auch. Manche Dinge legst du eine Weile beiseite, weil das Leben gerade andere Prioritäten setzt. Und trotzdem merkst du, dass sie dir fehlen. Genau so ging es mir mit diesem Blog.
Warum mich die Natur immer stärker ruft
Je mehr im Job los war, desto mehr habe ich mich zur Natur hingezogen gefühlt. Das ist eigentlich nichts Neues für mich. Schon als Kind beim Segeln habe ich gelernt, dass die Natur uns alles gibt, was wir brauchen, wenn wir achtsam mit ihr umgehen.
Aber in diesem Jahr ist dieses Gefühl noch stärker geworden. Ich möchte noch tiefer eintauchen: in Heilkräuter, in essbare Pflanzen, in die Kraft der Natur. Und das passt perfekt zu diesem Blog, denn all diese Themen sind gelebte Nachhaltigkeit.
Wenn du Kräuter und Beeren selbst sammelst und verarbeitest, fallen keine langen Transportwege an und keine Plastikverpackungen. Für meine Marmeladen und Salben verwende ich alte Gläser einfach wieder. So verursacht jedes selbst gemachte Glas in der Regel deutlich weniger CO2 als ein gekauftes Produkt aus dem Supermarkt, das oft quer durch Europa gereist ist.

Schweden: wo mein Fernweh begann
Einen großen Anteil daran hat ein Land, das ich inzwischen mehrfach bereist habe und das ich wirklich liebe: Schweden.
Wenn du von Mallorca kommst, wo die Sommer heiß und trocken sind, ist so ein schwedischer Wald ein ganz besonderes Erlebnis. Ich bin stundenlang durch die Wälder gelaufen und habe dabei die Blaubeeren und Preiselbeeren direkt vom Strauch gegessen. „Vitamine ab Werk“ sozusagen.
Einen Teil der Beeren habe ich natürlich mitgenommen und daraus Preiselbeer- und Blaubeermarmelade gekocht. Selbst gesammelt, selbst eingekocht: Für mich gibt es kaum etwas, das mehr Freude macht.
Seitdem hat sich bei mir ein richtiges Fernweh entwickelt. Diese Wälder lassen mich nicht mehr los.
Und ja, beim Beerennaschen hatte ich kurz den Fuchsbandwurm im Hinterkopf. Wie hoch das Risiko wirklich ist, gerade in Schweden, habe ich genauer recherchiert. Dazu bekommst du bald einen eigenen Beitrag. Nur so viel vorab: Die Ergebnisse haben mich beruhigt.
Was dich hier in nächster Zeit erwartet
Ich habe so viele Ideen gesammelt, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Hier ein kleiner Ausblick:
Neue Salbenrezepte
In meinem Beitrag Salben selber machen habe ich dir schon erzählt, warum ich als Allergikerin meine Pflegeprodukte am liebsten selbst herstelle. Da kommt noch mehr: neue Rezepte, neue Zutaten und meine Erfahrungen damit.
Heilkräuter und essbare Pflanzen
Welche Pflanzen wachsen direkt vor unserer Haustür, und was kann man damit machen? Ich möchte mehr darüber lernen und dich dabei mitnehmen. Auf Mallorca genauso wie in den Wäldern im Norden.
Oximel
Davon hast du vielleicht noch nie gehört. Oximel ist eine Mischung aus Honig und Essig, die schon seit sehr langer Zeit hergestellt wird, oft zusammen mit Kräutern. Ich werde es demnächst ausprobieren. Und weil ich Imkerin auf Mallorca bin, kommt der Honig dafür natürlich aus regionalen Quellen. Ich bin gespannt und berichte dir, wie es geworden ist.
Nachhaltige Deko
Schöne Dinge für dein Zuhause, die ohne Plastik und ohne lange Transportwege auskommen. Oft reicht schon ein Spaziergang, um Material zu finden. Erstaunlich was alles daraus entsteht.
Die Kraft der Natur als roter Faden
Wenn ich all diese Themen nebeneinanderlege, merke ich: Sie haben alle etwas gemeinsam. Es geht darum, wieder einen Bezug zu dem zu finden, was die Natur uns schenkt. Darüber habe ich auch in meinem Beitrag Alles was wir brauchen gibt es in der Natur geschrieben.
Und das hat nichts mit Verzicht zu tun. Im Gegenteil. Eine selbst gekochte Marmelade aus Beeren, die du selbst gesammelt hast, schmeckt besser als jede gekaufte. Eine Salbe, deren Zutaten du alle kennst, fühlt sich besser an. Und ein Nachmittag im Wald tut einfach gut.
Genau das ist die Botschaft dieses Blogs, und daran hat sich nichts geändert: Nachhaltig leben ist kein Verzicht. Mit kleinen, bewussten Entscheidungen kannst du deinen ökologischen Fußabdruck Schritt für Schritt verblassen lassen.
Und jetzt du
Ich freue mich riesig, wieder hier zu sein. Und ich bin neugierig: Gibt es ein Thema, über das du gern mehr lesen würdest? Hast du selbst schon Erfahrungen mit Heilkräutern, Oximel oder Wildbeeren gemacht? Schreib es mir in die Kommentare oder auf Instagram bei @your_eco_footprint.
Ab jetzt findest du hier alle zwei Wochen donnerstags einen neuen Beitrag.
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Nina

